Erprobung von Einstellungstests

Schülerinnen der Max-Tau-Schule stellen ihr Wissen auf Probe
Das Team der Friseur Klinck GmbH informiert die Schüler/innen über Ausbildung
Die Schüler/innen konnten an Modellköpfen die praktischen Fähigkeiten ausprobieren

Geht es um die Einstellung künftiger Auszubildender verlassen sich Unternehmen nicht nur auf Zeugnisnoten und das Vorstellungsgespräch. Bei immer mehr Firmen muss sich der Bewerber einem Einstellungstest unterziehen, um in die engere Auswahl zu kommen. So auch im Unternehmen Friseur Klinck GmbH, das im Rahmen der Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft gleich mit zwei Kieler Schulen kooperiert: der Max-Tau-Schule (Hauptschule) und der Theodor-Strom-Realschule. Zu den zwischen Schulen und Betrieb vereinbarten Aktivitäten gehört auch die Erprobung eines Einstellungstests. Auf freiwilliger Basis können Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 ihre Eignung für den Beruf "Friseur/-in" in einem zweistündigen schriftlichen Eignungstest prüfen.

 

Im schriftlichen Test wird vor allem das Allgemeinwissen (Geschichts- und Politikwissen etc.) geprüft. Inhaltlich beziehen sich die 32 Fragen immer auf das Schulwissen, trotzdem bereiten sie einigen Schülern/innen Schwierigkeiten. Auch die Prüfungssituation an sich stellt für viele Schüler/innen eine Herausforderung dar und kann bei diesem Anlaß geübt werden.

 

Ein Team der Friseur Klinck GmbH, bestehend aus dem Ausbildungsleiter und Auszubildenden, informiert die Schüler/innen anschließend über die Ausbildung, Einstellungsvoraussetzungen sowie über die für den Beruf besonders wichtige Fähigkeiten, die die Schüler/innen mitbringen sollten.

 

Nach dem Test können die Schüler/innen ihre Kreativität unter Beweis stellen, indem sie Zeichnungen zu einem vorgegebenen Thema anfertigten. „Für unsere Schüler/-innen ist es sehr wichtig, möglichst viele Informationen aus erster Hand zu bekommen. Im letzten Schuljahr haben unsere Schüler/-innen vom Besuch der Friseur Klinck GmbH und Backeria GmbH & Co. KG profitiert. Deswegen freuen wir uns über diese Kooperation und würden auch gerne weitere Kooperationspartner aus dem Bereich Handwerk gewinnen, “ so Ute Hartwig, Lehrerin an der Max-Tau-Schule.

 

von Olga Svenßon