Stryker präsentiert Ausbildungsmöglichkeiten an Kieler Schulen

Schüler der Realschule Heikendorf informieren sich über Ausbildungsberufe
Ausbildungsberufe der Firma Stryker

Motivierte und geeignete Auszubildende für ein Unternehmen zu finden ist heutzutage gar nicht so leicht. Die Unternehmen klagen, dass die Qualifikation der Schulabgänger häufig nicht dem entspricht, was als Basis für eine Ausbildung benötigt wird. Im Umkehrschluss klagen die Schulen, dass ihnen die Bedürfnisse der Wirtschaft nicht ausreichend bekannt wären, um den Lehrplan entsprechend auszurichten. Um dieses Problem aktiv anzugehen, hat die Firma Stryker in Zusammenarbeit mit der regionalen Fachberaterin Schule-Betrieb bei IHK zu Kiel, Olga Svenßon, erstmals Kontakt zu drei Realschulen und einer Gesamtschule des Kieler Raumes aufgenommen. In jeweils einer Schulstunde präsentierten Personalreferentin Meral Eichwald und Ausbildungsleiter Horst Meemann interessierten Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen die Firma Stryker und die Ausbildungsberufe des Zerspanungs- und Industriemechanikers. Im Anschluss hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit Fragen zu stellen. "Es ist sinnvoll mit den Schulen persönlich in Kontakt zu treten, um einen besseren Einblick in die Ausbildung und die Unternehmenskultur zu geben", so Personalreferentin Meral Eichwald. Auch sei es wichtig für die Schülerinnen und Schüler einmal in direktem Dialog Fragen zum Bewerbungsprozess oder Auswahlkriterien stellen zu können. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler zeigten sehr großes Interesse an den Veranstaltungen. Auch für die Firma Stryker hat sich die Mühe gelohnt: Bereits einige Tage später gingen die ersten Bewerbungen von Teilnehmern der Veranstaltung für einen Ausbildungsplatz ab September 2007 ein. Eine sorgfältige Auswahl der Auszubildenden sei dabei von sehr hoher Bedeutung, da den Auszubildenden natürlich möglichst langfristige Perspektiven bei Stryker geboten werden sollen, so Ausbildungsleiter Horst Meemann. Durch die positive Resonanz von beiden Seiten wird derzeit geplant in Zusammenarbeit mit der IHK ggf. sogar eine feste Schulpartnerschaft einzugehen. Hier würden derartige Veranstaltungen und weitere gemeinsame Projekte zwischen Unternehmen und Schule fest in den Jahreskalender übernommen werden, um auch in Zukunft den Dialog zwischen Schule und Wirtschaft zu sichern.

 

von Olga Svenßon, veröffentlicht in der WNO 05|2007|Mai